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> Neues wagen in 16727?, Neue Schritte wagen?
benno
  Geschrieben: 15.01.2010, 10:35
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Ganz vorsichtig wollen sich meine Frau und ich neu orientieren.
Wir haben die Nase gestrichen voll vom organisierten klassischen Gemeindeleben.
Es ein Frage der Kraft dies durchzuhalten. Wir können und wollen nicht mehr. Ja aber eure Verantwortung? Wir wollen leben! Wir wollen als Seine geliebten Kinder , diese Identität ausleben dürfen. Gerne möchten wir einfach Gemeinde sein und auch Verantwortung übernehmen. Ganz wichtig für uns wäre ein Neubeginn, ohne Bitterkeit in unserem Herzen. Lasse deine Geschwister im großen Gemeindeverein leben. Es ist ihr Weg! Aber schneiden wir uns nicht von der großen Gemeinde-Familie ab, wenn wir gehen? Machen wir uns dann nicht schutzlos. Ja, ja und die Zweifel gehen weiter. Da kommen Schlagwörter hoch wie: Überheblichkeit, Arroganz, Eigenmächtigkeit , Lieblosigkeit, Ängste aus dem Willen Gottes zu sein usw.. Wie fängt man an? In geistlicher Weise ohne etwas wieder nur machen zu wollen?
Ganz klar ist uns als Ehepaar schon, so kann es nicht weitergehen!
Ganz zaghaft stehen wir vor diesen Fragen. Aber wir sehnen uns nach einen Neubeginn.
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benno
  Geschrieben: 15.01.2010, 17:10
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hallo, hier noch einmal benno,(christian nischik ).

zu meinen obigen beitrag möchte ich noch anfügen, das ich es sehr wichtig finde die lebensart meiner geschwister, anzuerkennen auch wenn ich nicht alles teilen will und kann. ja sogar lernen darf ich von ihnen, sogar dankbar sein für sie. trotzdem finde ich es legitim vor gott mir gedanken darüber zu machen, was er von mir will. oder sollte ich um der liebe willen meiner berufung absterben? bedeutet das sein kreuz auf sich zu nehmen und bis an mein lebensende in einer bestimmten gemeinde zu bleiben? will das gott so?
jedenfalls sehnen sich meine frau und ich nach einen neuanfang. zudem bin ich überzeugt das das modell hauskirche wohl dem biblischen bild am nächsten kommt. wissen tun wir auch, das die beste vorrausetzung für einen neustart unsere geheilten herzen sind.
uns liegt es auch fern, zumindestens auf dauer, zu einer weiter entfernten hauskirche zu "rammeln".biblisch finden wir uns wohl am heimatort auf sicheren boden.
dort dürfen wir, so denke ich, in liebe gewurzelt und gegründet sein, damit wir imstande sind mit allen heiligen, egal aus welcher richtung, völlig erfassen, was die breite und länge und höhe und tiefe ist und zu erkennen, die die erkenntnis übersteigende liebe des christus, damit wir zur ganzen fülle gottes erfüllt werden. (frei nach epheser 3, 17-19)
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risc
Geschrieben: 19.01.2010, 00:00
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Hallo Benno,
wir "kennen" uns ja schon ein wenig von der Community, wo ich einen Bogbeitrag von dir auch kommentiert habe.
Ich finde deine Offenheit wohltuend und ich glaube, du meinst es sehr ernst - das jedenfalls lese ich aus deinen Beiträgen hier. Ich möchte dich ermutigen und dir ein feedback geben.
Ich glaube, das ist genau richtig, wie du es siehst, auch dein Fragen, dein Zögern und dein Bedenken finde ich richtig, es zeigt, dass du einen geraden Weg gehen möchtest. Die Erfahrungen, die ihr gemacht habt, haben bereits viele in Dtl gemacht, viel sind unterwegs, wollen die institutionelle Gemeinde verlassen, sind aber unsicher, wie das gehen kann und wo es dann hingeht. Auch ich war zwischen 2001 und 2003 an diesem schwierigen Scheideweg und - ich muss es sagen - es hatte sich nicht schlagartig verändert, sondern erst nach und nach habe ich die Dinge klarer gesehen.
Heute weiß ich ganz klar, dass man die Gemeinde, den Leib Jesu nicht verlassen kann, so wie man aus einem Verein austritt. Üblicherweise ist es so, dass es in einer Stadt, in einem Ort mehrere Gruppierungen, bzw. konfessionelle Gruppen bzw. Gemeinde gibt. Wenn ich aus einer austrete, dann verlasse ich wohl den eingetragenen Verein und auch die Gruppierung, die sich da éinen bestimmten Namen gegeben hat, aber ich verlasse nicht die Gemeinde Jesu, denn die besteht aus allen gläubigen Geschwistern, die sich am Ort befinden, egal, wo sie sich versammeln oder nicht und wie sie sich nennen und wie sie organisiert sind.

Ich sezte voraus, dass ihr nicht gehen wollt, weil ihr den Glauben verleugnet habt, sondern weil ihr empfindet, dass ihr aufbrechen sollt, um neues Land im Glauben zu finden und weil ihr nicht mehr mit den natürlich menschlichen Gepflogenheiten einer Organisation eins sein könnt. Nach wie vor sind euch die Geschwister lieb und wert, aber das System das sich da entwickelt hat, damit könnt ihr nicht mehr konform gehen.
Wenn dem so ist, dann kann ich euch nur ermutigen, als Ehepaar die Wort Jesu ernst zu nehmen: "Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in iher Mitte."
Ich bin sicher, ihr werdet genug Stärkung finden und Gott wird euer Gebet beantworten und eine dritte und vierte Person hinzutun.
Hier in der communty, dem Portal und dem Forum gibt es viel Anregung, Ermitigugn und Stärkung, um in dieser Weise voranzukommen. Und darüber hinaus, wenn es nötig und möglich wird es noch Sträkung durch persönliche Kontakte im "real life" geben.

Gott Segne Euch

Ric


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"Gehst du noch zur Kirche, oder bist du schon Gemeinde?"
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benno
  Geschrieben: 19.01.2010, 11:19
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danke für deine herzlichen und ermutigenden worte,
danke das verantwortung ausübst durch deien dienst hier im forum,


es ist schon spannend auf dem weg (Jesus) zu sein. nein wir sind nicht vom glauben abgefallen, nein aus dem leib christi können wir nicht aussteigen, also amputieren wollen wir uns nicht. von ganzen herzen glaube ich das es am ort nur einen christus gibt und zwar unzerteilt ( siehe watchman nee "ist christus denn zerteilt?) wie verwirklichen wir diese schon gegebene einheit ganz praktisch, das ist unsere große frage? vordenker in der beantwortung dieser frage waren z. B. auch die väter der brüderbewegung. wieviel hat gott gerade in der anfangszeit dieser bewegung geschenkt! viele litten unter der trennung und wolltem einfach nur zusammen sein. deshalb trafen sich christen aus vielen verschiedenen kirchen und beteten gott einfach an.leider haben wir menschen diesen aufbruch "versaut" es entstand was man wirklich nicht wollte, eine eigene neue denomination. teilweise mit erhöten exklusivitätsanspruch. enge und erstarrung waren die folge. auch auf die sogenannten ortsgemeinden möchte ich hinweisen, vieviel gute gedanken, vor allen dingen verbreitet durch watchman nee und witnes lee ,gibt es dort. aber auch leider hier rutschte die sache leider ab in elitäres denken. so gibt es so viele beispiele in der christenheit die mut machen können, aber gleichzeitig für uns warnung sind. aktuell ist auch die wortundgeist bewegung zu nennen. ja ich weiss wieviel da kaputt gegangen ist, das will ich auch gar nicht schön reden. aber auch dort gibt es geschenke gottes, mal abgesehen von wertvollen geschwistern, die gott uns in einer bestimmten verpackung zumutet. anders herum die wug bewegung hat nicht das copy. auf bestimmte dinge.
mein bücherschrank ist voll von beiträgen der verschiedensten benennungen, wenn diese sich nicht nur im regal gegenseitig stützen und ihre ansichten stehen lassen würden!
nein ich rede keiner selbstgemachten einheitsbestrebung das wort, aber antworten durch mein leben, auf die uns schon von gott geschenkten einheit, möchte ich irgendwie.
bei uns ist es nun so das wir im gemeindehaus unserer bisherigen gemeinde als mieter wohnen. dies macht es für uns noch schwerer schritte zu tun. aber einfach mit anderen ehepaaren uns treffen und gemeinsam gott die frage vorlegen, was willst du, in welche richtung sollen wir gehn? ist ein auszug drann? das ist denke ich doch möglich, gerne wollen wir lernen geduld zu haben und uns von gott führen lassen.
unabhängig von allen erkenntnistechnischen dingen die es uns schwer machen noch in einem gemeindeverein mitglied zu sein, kommem auch noch ganz praktische dinge dazu. durch meine schichtarbeit bin oft auch körperlich gar nicht in der lage an allen gemeindeveranstaltungen teilzunehmen. zu dem hat mein sohn die diagnose autismus, da passen wir irgendwie nicht zu diesem gemeindemodell.
möchte noch hinweisen auf das buch "Hirtenherz" von Frank Krause. dort litt die hauptperson am system und der "maschine" in der gemeinde. er erlebte eine befreiung vom system, aber einen neuen auftrag die dortigen geschwister zu lieben:"Du wirst noch öfter dort für mich hineingehen" sagte Jesus ihm. (seite 75)
nein wir sind nicht besser, wieviel hat er recht wenn er auf seite 78 betet:" Mein Gott auch in mir ist die Anlage zu trügerischer Illusion und jenem perversen Stolz"
auf seite 84 schreibt Frank Krause "Ich möchte mich an den Herrn verlieren-und selbst wenn er einen völlig unkonventionellen Weg gehen sollte, der den Menschen unsinnig erscheint, unbedingt mitgehen. Mit ihm zu gehen, das ist es was alleine wichtig ist"
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risc
Geschrieben: 20.01.2010, 23:41
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Hallo Benno,
du hast bestimmt schon die Redewendung gehört: "ich bin unterwegs mit Gott".
Z.B. mein lieber Bruder Guido aus der Community hat seinen Blog "unterwegs" genannt, wo er das zum Ausdruck bringt.
Es hilft, wenn wir lernen, die leise und sanftmütige Stimme unseres Herrn zu hören und aufbrechen, um ihm allein zu folgen und keiner Idee - und das in jeder Lage, auch wenn es um Gemeindefragen geht. Klar, es ist nicht gut, wenn wir in einen Aktivismus verfallen und wie ein aufgescheuchtes Huhn herumrennen und das Schlupfloch aus dem Stall suchen, um in die Freiheit zu kommen. Nein - Gott hat alle Werke vorbereitet, die wir tun sollen auch unser Gemeindeleben - das ja schließlich unseren ganzen Alltag durchdringen soll. Wir brauchen nicht irgendetwas - evtl. sogar eine "einfache Gemeinde" ins leben zu rufen und dazu andere einzuladen. Nein - wir sollen normal und natürlich bleiben und unser Leben mit dem Herrn, mit der Familie und unseren Kinder leben.
"Du und dein Haus sollen gerettet werden" heißt es einige Male im Neuen Testament und darum geht es. Wir denken oft, das, was Gemeinde ist spielt sich in einer bestimmten Lokalität, einem bestimmten Raum, mit bestimmten Leuten ab.
Dabei vergessen wir, dass die Gemeinde mit uns selbst anfängt, mit dir, deiner Frau und deinen Kindern. Es hilft, wenn wir das so bewußt und ernst, ja feierlich nehmen und so zusammen mit dem Herrn unsern "Gottesdienst" feiern. Der nächste Schritt erst ist, dass wir unser Haus auch offen halten für andere Menschen und bereit sind, auch mit ihnen ernsthaft, bewußt und feierlich Gemeinschaft zu leben - das ist stark, das begeistert mich - und dann schauen wir, was der Herr noch tut .... Dabei spielt es keine Rolle, ob wir Sonntag morgen auch in den Gottesdienst einer "Gemeinde, wie wir sie kennen" gehen, oder nicht.

Ric


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"Gehst du noch zur Kirche, oder bist du schon Gemeinde?"
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Johannes
Geschrieben: 29.01.2010, 02:19
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QUOTE (risc @ 20.01.2010, 23:41)
Hallo Benno,
du hast bestimmt schon die Redewendung gehört: "ich bin unterwegs mit Gott".
Z.B. mein lieber Bruder Guido aus der Community hat seinen Blog "unterwegs" genannt, wo er das zum Ausdruck bringt.
Es hilft, wenn wir lernen, die leise und sanftmütige Stimme unseres Herrn zu hören und aufbrechen, um ihm allein zu folgen und keiner Idee - und das in jeder Lage, auch wenn es um Gemeindefragen geht. Klar, es ist nicht gut, wenn wir in einen Aktivismus verfallen und wie ein aufgescheuchtes Huhn herumrennen und das Schlupfloch aus dem Stall suchen, um in die Freiheit zu kommen. Nein - Gott hat alle Werke vorbereitet, die wir tun sollen auch unser Gemeindeleben - das ja schließlich unseren ganzen Alltag durchdringen soll. Wir brauchen nicht irgendetwas - evtl. sogar eine "einfache Gemeinde" ins leben zu rufen und dazu andere einzuladen. Nein - wir sollen normal und natürlich bleiben und unser Leben mit dem Herrn, mit der Familie und unseren Kinder leben.
"Du und dein Haus sollen gerettet werden" heißt es einige Male im Neuen Testament und darum geht es. Wir denken oft, das, was Gemeinde ist spielt sich in einer bestimmten Lokalität, einem bestimmten Raum, mit bestimmten Leuten ab.
Dabei vergessen wir, dass die Gemeinde mit uns selbst anfängt, mit dir, deiner Frau und deinen Kindern. Es hilft, wenn wir das so bewußt und ernst, ja feierlich nehmen und so zusammen mit dem Herrn unsern "Gottesdienst" feiern. Der nächste Schritt erst ist, dass wir unser Haus auch offen halten für andere Menschen und bereit sind, auch mit ihnen ernsthaft, bewußt und feierlich Gemeinschaft zu leben - das ist stark, das begeistert mich - und dann schauen wir, was der Herr noch tut .... Dabei spielt es keine Rolle, ob wir Sonntag morgen auch in den Gottesdienst einer "Gemeinde, wie wir sie kennen" gehen, oder nicht.

Ric

Hallo Benno,
gesagt wird viel, geschrieben noch mehr, aber Christus unser Herr, unterschied dies durch seine Aussage: an ihren Werken werdet ihr sie erkennen! Behalte dies im Herzen und Ihr werdet nicht mehr enttäuscht werden!
Herzliche Grüße
Johannes


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Wer nicht bereit ist Toleranz, Respekt und die Bereitschaft zur Demut vor seinem Gegenüber zu bezeugen, tut dies auch nicht vor unserem lebendigen Gott, denn ER ist in jedem seiner Schöpfungen!
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Rebby35
Geschrieben: 29.01.2010, 13:29
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Hey!
Gemeinde beginnt zuallererst in unseren Herzen. Wenn da die Mauern zu allen unseren Geschwistern am Ort niedergerissen sind durch die Liebe, dann wird es auch bald sichtbar am Ort der Fall sein. ja und ich find es sehr richtig was risc gesagt hat, dass Gemeinde in der Familie beginnt! Denn wenn du es in der FAmilie nicht kannst, mit ihnen in Einheit zusammenzuleben, dann kannst du es auch nicht mit deinen Geschwistern um dich rum. mit den Leuten, mit denen wir am meisten zu tun haben, können wir lernen, unser Fleisch am Kreuz zu lassen und dafür im Geist zu wandeln. und ein Wandel im Geist ist Grundvoraussetzung, dass Gemeinde funktioniert. Geschwister, die noch im Fleisch leben wollen, haben in der Gemeinde keinen Bestand.

ja es ist immer wieder dasselbe: Elitedenken unter den Christen. jeder denkt, die Gruppe zu der er gehört, ist die Beste und manche Gruppen gehen sogar so weit, dass sie sagen, dass nur wer zu ihnen gehört, richtig ist. aber dieses Denken ist fleischlich. denn wenn du in die Welt kuckst, dann merkst du, dass jeder Mensch dort so denkt. jeder denkt, das was er macht, ist das Beste. aber zu entscheiden, was richtig und falsch, gut und böse ist, ist allein Gott vorbehalten. wir sollen nicht nach dem Erkenntnisbaum gehen, sondern nach dem Lebensbaum.

Rebekka
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Hans-Otto Heck
Geschrieben: 03.02.2010, 13:15
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Hallo Rebecca,


QUOTE
aber zu entscheiden, was richtig und falsch, gut und böse ist, ist allein Gott vorbehalten. wir sollen nicht nach dem Erkenntnisbaum gehen, sondern nach dem Lebensbaum.



Und inwieweit hat der „Lebensbaum“ Einfluss auf mich?

Ich meine das Ausrichten nach dem Lebensbaum erleichtert mir, das Aufblähen meiner Erkenntnis in seiner Auswirkung auf einem bestimmten Level zu halten. Mit anderen Worten, wenn ich unterscheide zwischen gut und böse, ermöglicht mir Jesus (Lebensbaum) das erkannte, nicht zu beurteilen oder zu verurteilen, und soweit möglich in einer vergebenden Haltung zu leben.

Der Baum der Erkenntnis ist noch nicht gefallen, die Früchte sind jeden Tag greifbarer, für jeden von uns, stündlich.

Und Jesus ist für uns dabei, diesen Baum nicht nur zu fällen, sonder auch die Wurzeln heraus zu ziehen. Kann aber lange dauern, es ist viel Arbeit, an die verästelten Wurzeln ranzukommen.

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Charly-l
Geschrieben: 03.02.2010, 13:20
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Diese Formulierung mit dem "Erkenntnisbaum" ist schlicht völlig daneben. Wir sind explizit im Nt aufgefordert zu beurteilen.

Elitedenken ist unter Christen aber tatsächlich völlig daneben. Zu beurteilen, ob solches Elitedenken fleischlichen Ursprungs ist, setzt ja immerhin auch Erkenntnis voraus wink.gif


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Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ
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Hans-Otto Heck
Geschrieben: 03.02.2010, 13:29
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Unsere Reaktion auf das Beurteilen ist doch entscheidend.

Was löst das unterscheiden zwischen gut und böse in mir aus.
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Rebby35
Geschrieben: 03.02.2010, 14:00
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also es gibt bestimmte Dinge, die sind in der Bibel klar als gut und böse zu erkennen, z.B. die 10 Gebote.. es ist Sünde die 10 Gebote zu übertreten und es gibt Dinge die klar genannt werden in der Bibel, die böse sind. über die können wir wirklich wissen, wer diese Dinge tut, tut böses! oder umgekehrt die Früchte des Geistes, da wissen wir, wer diese Dinge als Früchte in seinem Leben hat, tut Gutes. aber es gibt Dinge im leben, die sind in der bibel nicht klar genannt, wie z.b. ob du nun Götzenopferfleisch (damals halt, heut kann man das auf andere Dinge übertragen) essen sollst oder nicht oder ob du den Tag so halten sollst oder so. diese Dinge muss jeder individuell mit Gott abmachen und da dürfen wir uns nicht beurteilen, verurteilen und richten. nicht einmal uns selbst sollen wir beurteilen, denn es heißt: "Glücklich, wer sich selbst nicht richtet in dem was er gut heißt!" wir denken, so wie wir es machen, ist es das Beste und so müsste es jeder machen, dieses Denken aber ist falsch. wir müssen dem anderen zugestehen, dass er selber entscheiden kann, was gut ist für ihn und was nicht. aber man soll nicht darauf kucken, ob es jetzt gut ist oder schlecht, sondern einfach nur leben und vertrauen. Gott wird dann schon dafür sorgen, dass du Dinge lässt, die nicht gut für dich sind, er wird dich belehren, der Heilige Geist wird dich drauf aufmerksam machen. der Paulus schreibt selber: "ich beurteile mich aber auch selbst nicht, aber deswegen bin ich nicht gerechtfertigt!" dies zeigt eine totale Abhängigkeit und Vertrauen Gott gegenüber, dass du dich ihm blind anvertraust. das einzige was du tun musst, ist den Herrn allezeit suchen, mit ihm Gemeinschaft haben, im Wort lesen und und und, einfach nur Beziehung leben mit ihm und deinen Geschwistern, alles andere kommt von selbst! unser Bestreben soll in erster Linie, Liebe, Beziehung und das Leben sein, alles andere kommt doch automatisch oder? Gemeinde ist - Liebe, Beziehung, Leben! es ist oft sehr verletztend und ich kenne das Gefühl, wenn du merkst, wie andere dich verurteilen oder beurteilen und zwar falsch!! wenn es richtig ist, dann verletzt es dich nicht so, aber wenn andere dich falsch beurteilen, das ist zutiefst verletztend und schmerzhaft und stört die Beziehung!

Hans-Otto: ich verstehe deine Frage nicht, was du damit meinst, inwieweit der Lebensbaum Einfluss auf dich hat?

ja Gott muss diesen Baum fällen, mitsamt den Wurzeln herausziehen, ansonsten wird nie einheit zwischen den Gruppen und Gläubigen passieren, denn gerade der Erkenntnisbaum ist der Ursprung von Spaltung und Trennung, Missverständnissen, Streit und und und... dass das ein langer Prozess ist, diesen Baum zu fällen ist klar, aber Gott ist dabei und er hat alles genau in seinem Zeitplan drin! aber ich denke, wenn die Christen das erkennen (ja Erkenntnis braucht man auch, das sag ich ja nicht! aber in der richtigen Weise!!) dann ist ein großer Schritt in Richtung einheit getan!
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Charly-l
Geschrieben: 03.02.2010, 15:48
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Da hast du dir aber eine wirklich schlechte Formulierung angewöhnt, Rebekka sad.gif
Am besten streichst du in deiner Argumentation den Begriff Erkenntnisbaum ganz, denn schon wieder weckt deine Nutzung dieses Begriffs in mir Widerspruch. Denn schon wieder nutzt du ihn völlig Sinnentfremdet. Und du überziehst es sogar darin, dass du das Bild immer weiter ausmalst.

Mir scheint, dass du viel eher Hochmut meinst, wenn du so argumentierst.

Zu dem, was du sonst geschrieben hast:
Das kollidiert jetzt dann mit zB folgenden Bibelstellen:

1 Johannes 5:16 Wenn jemand seinen Bruder sündigen sieht, eine Sünde nicht zum Tod, soll er bitten, und er wird ihm das Leben geben, denen, die nicht zum Tod sündigen. Es gibt Sünde zum Tod; nicht im Hinblick auf sie sage ich, daß er bitten solle.

1 Timotheus 5:20 Die da sündigen, weise vor allen zurecht, damit auch die übrigen Furcht haben!

Galater 2:11 Als aber Kephas nach Antiochia kam, widerstand ich ihm ins Angesicht, weil er durch sein Verhalten verurteilt war.

Galater 2:14 Als ich aber sah, daß sie nicht den geraden Weg nach der Wahrheit des Evangeliums wandelten, sprach ich zu Kephas vor allen: Wenn du, der du ein Jude bist, wie die Nationen lebst und nicht wie die Juden, wie zwingst du denn die Nationen, jüdisch zu leben?

2 Timotheus 4:2 Predige das Wort, stehe bereit zu gelegener und ungelegener Zeit; überführe, weise zurecht, ermahne mit aller Langmut und Lehre!

Titus 1:13 Dieses Zeugnis ist wahr. Aus diesem Grund weise sie streng zurecht, damit sie im Glauben gesund seien
(Rev. Elb.)


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Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ
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Rebby35
Geschrieben: 04.02.2010, 01:19
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ich meine hier eine ganz bestimmte Herzenshaltung, die man haben sollte! wenn du die hast, dann kannst du auch die Bibelstellen befolgen, die du genannt hast! doch zuallererst kommt Liebe, Beziehung und das Leben und dann folgen die anderen Dinge, die in der Bibel genannt sind!
ich meine auch, dass wir vorsichtig sein sollen mit unseren Beurteilungen, denn meistens sind sie total daneben!! nicht umsonst sagt die Bibel ebenso: "Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!" und: "was aber siehst du den Splitter in deines Bruders Auge, den Balken aber in deinem auge siehst du nicht!" ich merke ja, dass ich nicht einmal meine Familie richtig beurteilen kann in bestimmten Dingen. und mich selber auch nicht! in der Bibel heißt es: "verurteilt nicht vor der Zeit, bis Gott kommt und das Verborgene des herzens ans Licht bringen wird!" unser Inneres ist verborgen vor den Menschen, keiner kann wissen, was in deinem herzen abgeht! das weißt ja oft nicht einmal du selber, also solleln wir uns zurückhalten mit unseren Beurteilungen und veruteilen und richten sollen wir sowieso überhaupt nicht!!

was hast du gegen den Begriff "Erkenntnisbaum"? das ist das erste Bild, das Gott uns gab für das tiefe Problem, das in uns steckt, nämlich, dass wir wie Gott immer zwischen gut und böse, richtig und falsch unterscheiden wollen! was für ein Begriff hättst du denn dafür, der sich deiner MEinung nach besser anhört?
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Charly-l
Geschrieben: 04.02.2010, 02:36
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Ich stimme dir weitgehend zu, in dem was du geschrieben hast smile.gif

Der Baum der Erkenntnis war nicht einfach das, was du in ihm siehst. Ja nicht einmal das, was du als eine Art Wurzel der Sünde in uns siehst, kann ich nicht unbedingt Adam und der Frau zusprechen. Sie wurden nach dem Bilde Gottes geschaffen. war von Anfang an Sünde in ihnen, müssen wir dann nicht auch davon ausgehen, das in Gott Sünde ist?

Zwischen Gut und Böse, Richtig und Falsch zu urteilen ist kein Problem, war auch nie wirklich eins. So sein zu wollen wie Gott aber schon viel eher. Zu sein wie Gott meint hier imho aber viel eher völlig Autark zu sein, ohne jedwede Abhängigkeit, kein Geschöpf zu sein sondern der Schöpfer.

Tatsächlich konnten Adam und die Frau nach dem Biss in die Frucht auch nicht Gut und Böse unterscheiden, sondern sie wurden sich dessen bewusst, wie wenig sie wie Gott waren. Ich komme darauf, weil ihre erste Reaktion Scham war.
Der Baum der Erkenntnis steht demnach auch immer noch in unserer Reichweite. Aber nicht, weil wir Gut und Böse unterscheiden wollen, sondern weil wir sein wollen wie Gott - und das möglichst ohne Gott.

Alles was du anführst würde ich unter den Begriff "Hochmut" oder "Überheblichkeit" parken.


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Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ
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Hans-Otto Heck
Geschrieben: 04.02.2010, 07:28
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Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, der im Paradies Gottes ist.

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