Hauskirchen-Forum
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| guido |
Geschrieben: 18.04.2002, 22:13
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![]() Gruppe: Mitglieder Beiträge: 181 Mitglieds-Nr.: 2 Mitglied seit: 19.10.2001 |
-------------------- Jemand sagte mir mal: Es ist nicht so wichtig welchen Weg Du gehst, sondern wer Du wirst auf Deinem Weg!
----------------------------------------..unterwegs @ geliebt-leben..---------------------------------------- |
| Rainer |
Geschrieben: 21.10.2002, 21:16
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Gruppe: Stillgelegte/Gelöschte Konten Beiträge: 102 Mitglieds-Nr.: 62 Mitglied seit: 21.10.2002 |
Hallo Guido,
danke für den Text (6 Monate alt, aber für mich ist er neu, ich habe dieses Forum erst gerade ausfindig gemacht). Wir beschäftigen uns z. Zt. auch intensiv mit dem Propheten Haggai, und ich denke, es lohnt sich, den intensiv im Original zu studieren (ist auch nicht länger als der Simson-Text). Er gibt ein unheimlich präzises Skript über das ab, was im Moment passiert und natürlich über das, was noch passieren wird. Ich bin sicher, dass Gott dabei ist, seinen Tempel - seine Gemeinde - wiederherzustellen (Endzeit! Nach unseren Erfahrungen tun sich die Geschwister in den Denominationen unheimlich schwer, ihre Häuser zu verlassen, fühlen sich auch angegriffen von der "Hauskirchenbewegung". Ich glaube, solange die die Diskussion auf dem Niveau eines "Welche-Gemeindeform-ist-die-bessere?" verharrt, wird es weiter diese Widerstände geben. Deswegen finde ich die prophetischen Worte so wichtig, die deutlich machen, dass es aktuell einen Ruf Gottes gibt, an seinem Tempel mitzubauen! Und das heißt eben auch den Tempel nach den Vorlagen zu bauen, die ER selbst uns gegeben hat (eben das, was wir Haus- und Stadtkirche nennen). Ich fürchte ein wenig, dass auch einige Anhänger der "Hauskirchenbewegung" noch eher von der Hauskirche als dem besseren Modell (gegenüber der Traditions-Kirche) begeistert sind, als dass sie schon den Ruf Gottes vernommen haben und wirklich sich aus Gehorsam an den Bau seines Hauses machen. Um so wichtiger ist es, nun den Propheten Gehör zu schenken (steht auch bei Haggai). Gruß, Rainer |
| Catja |
Geschrieben: 03.05.2008, 03:06
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![]() Gruppe: Mitglieder Beiträge: 73 Mitglieds-Nr.: 256 Mitglied seit: 12.03.2007 |
Ich habe diesen prophetischen Artikel ein ums andere Mal gelesen, und er spricht mich stets aufs Neue an. Allerdings habe ich den Eindruck, dass es immer darauf ankommt, wer eine solche Botschaft von sich gibt. Ich habe Leute gelesen, die ? wenngleich inhaltlich identisch ? nur deshalb gesteinigt worden sind, weil sie nicht von Rang und Namen waren wie eben Wolfgang Simson. Die Wahrheit ist nicht abhängig vom Überbringer. Sie ist unbestechlich und auch dann noch objektiv, wenn der Überbringer ein Esel ist (siehe Bileam). Auch Nicht-Christen können einem den Spiegel halten, nur hineinschauen mögen wir gewöhnlich nicht.
-------------------- Die Zunahme an Mitgliedern ist nicht mit geistlichem Wachstum gleichzusetzen. Friedhöfe wachsen auch zahlenmäßig. Wenn wir 100 Leute ohne Liebe haben und dann auf 200 ohne Liebe anwachsen, dann haben wir uns lediglich vermehrt. (Juan Carlos Ortiz)
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| FMK |
Geschrieben: 17.05.2008, 18:04
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Gruppe: Stillgelegte/Gelöschte Konten Beiträge: 364 Mitglieds-Nr.: 255 Mitglied seit: 25.02.2007 |
Ich habe ihn nun zum ersten mal gelesen.
Ich in meiner Situation kann im Moment nichts anderes tun, als genau darauf zu warten. Schwanger - ja. Aber irgend etwas unternehmen - ich wüßte nicht was. Darum warte ich. Ich habe volles Vertrauen darauf, dass Gott handeln wird. Die Familie sehnt sich nach Gemeinschaft unter Christen. Doch einfach hier oder da in den Gottesdienst gehen? Vielleicht. Aber so richtig ist es das nicht. Wenn man so viel von dem sieht, was so auf der Liste der Anklagepunkte Gottes steht - wenn man der Weissagung inhaltlich folgt. Außerdem ist es auch irgendwie langweilig. Auf Leute einreden - das bringt auch nichts. Gerade traf ich meinen ehemaligen Pastor. Ich meinte: Komm - wir können doch mal einen Kaffee trinken. Ein bißchen die Vergangenheit aufarbeiten - ein bißchen diskutieren. Nee - will ich nicht. Ist ja sein Recht, das nicht zu wollen. Ich meine nur - tun kann ich also nichts. Ich muss einfach warten. -------------------- Das Reich der Himmel gleicht einem Senfkorn.
Bearers of the Light |
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| Catja |
Geschrieben: 17.05.2008, 18:19
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![]() Gruppe: Mitglieder Beiträge: 73 Mitglieds-Nr.: 256 Mitglied seit: 12.03.2007 |
Vielleicht können wir ja zusammen warten.
Mal seh'n was passiert, wenn zwei oder drei in seinem Namen warten Sorry - ist etwas albern, fiel mir gerade so ein. Der Beitrag wurde bearbeitet von Catja am 17.05.2008, 18:21 -------------------- Die Zunahme an Mitgliedern ist nicht mit geistlichem Wachstum gleichzusetzen. Friedhöfe wachsen auch zahlenmäßig. Wenn wir 100 Leute ohne Liebe haben und dann auf 200 ohne Liebe anwachsen, dann haben wir uns lediglich vermehrt. (Juan Carlos Ortiz)
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| FMK |
Geschrieben: 18.05.2008, 17:23
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Gruppe: Stillgelegte/Gelöschte Konten Beiträge: 364 Mitglieds-Nr.: 255 Mitglied seit: 25.02.2007 |
Doch - es ist gut zu wissen, beim flehentlichen Gebet zu Gott nicht alleine zu sein.
Gruß, Frank -------------------- Das Reich der Himmel gleicht einem Senfkorn.
Bearers of the Light |
| Johannes |
Geschrieben: 22.05.2008, 00:01
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![]() Gruppe: Mitglieder Beiträge: 67 Mitglieds-Nr.: 209 Mitglied seit: 07.03.2006 |
Liebe Catja, Du hast recht, worauf soll Gott warten? ER wäre nicht Gott. Wenn er nicht schon alles im voraus wüßte! Also, was für eine Frage!?! Liebe Grüße Johannes -------------------- Wer nicht bereit ist Toleranz, Respekt und die Bereitschaft zur Demut vor seinem Gegenüber zu bezeugen, tut dies auch nicht vor unserem lebendigen Gott, denn ER ist in jedem seiner Schöpfungen!
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| FMK |
Geschrieben: 26.05.2008, 20:22
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Gruppe: Stillgelegte/Gelöschte Konten Beiträge: 364 Mitglieds-Nr.: 255 Mitglied seit: 25.02.2007 |
Ein wenig Gedanken mache ich mir schon.
Schließlich sagt Jesus auch über den faulen und unnützen Knecht, dass er zu lange gewartet hat, und seine Gaben vergraben hat, weil er nichts falsch machen wollte. Schon mal darüber nachgedacht? -------------------- Das Reich der Himmel gleicht einem Senfkorn.
Bearers of the Light |
| Johannes |
Geschrieben: 26.05.2008, 21:04
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![]() Gruppe: Mitglieder Beiträge: 67 Mitglieds-Nr.: 209 Mitglied seit: 07.03.2006 |
Hallo Frank Die Frage war hier aber nicht, was Jesus sagt, sondern "Gott kann warten - wie lange noch?" Also, warum schon wieder vom Thema abweichen? Grüße Johannes -------------------- Wer nicht bereit ist Toleranz, Respekt und die Bereitschaft zur Demut vor seinem Gegenüber zu bezeugen, tut dies auch nicht vor unserem lebendigen Gott, denn ER ist in jedem seiner Schöpfungen!
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| Catja |
Geschrieben: 28.05.2008, 23:54
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![]() Gruppe: Mitglieder Beiträge: 73 Mitglieds-Nr.: 256 Mitglied seit: 12.03.2007 |
Hallo Frank, hallo Johannes,
ich bin mir sicher, dass dieser Gedanke schon seine Berechtigung hat, anderenfalls stünde er nicht als mahnendes Gleichnis uns vor Augen. Früher habe ich Aktionismus betrieben, bin Gott vorausgeeilt, wo er vorangehen sollte und bleibe heute vielleicht zurück, wo er vorausgeht. Ich bin mir nicht einmal im Klaren, wann ich stehen oder gehen sollte. Eigentlich bezieht sich das Gehen für mich gegenwärtig stärker darauf, monumentale Festungen durch Gottes Geist und meine Entscheidung zum Einsturz zu bringen, Menschenfurcht durch Gottesfurcht zu ersetzen, um meinem persönlichen »Jericho« einen Namen zu geben. Ich bezweifle, im Moment überhaupt irgendwohin gehen zu können, es sei denn vor Gottes Thron. Bevor Paulus zu den Nationen gerufen wurde, verbrachte er Jahre in der Abgeschiedenheit in Arabien. Ich bin keine »Pauline« (eher schon eine »Petra« Catja -------------------- Die Zunahme an Mitgliedern ist nicht mit geistlichem Wachstum gleichzusetzen. Friedhöfe wachsen auch zahlenmäßig. Wenn wir 100 Leute ohne Liebe haben und dann auf 200 ohne Liebe anwachsen, dann haben wir uns lediglich vermehrt. (Juan Carlos Ortiz)
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| Johannes |
Geschrieben: 31.05.2008, 00:21
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Hallo Catja, vielleicht liege ich falsch, aber für mich liest sich das mehr philosphisch, als religiös! Denn, wenn das so sein sollte, bedürfte es, zum allgemeinen Verständnis, einer weiteren Erklärung. Vielleicht bin ich ja auch nur ein bißchen betriebsblind! Liebe Grüße Johannes -------------------- Wer nicht bereit ist Toleranz, Respekt und die Bereitschaft zur Demut vor seinem Gegenüber zu bezeugen, tut dies auch nicht vor unserem lebendigen Gott, denn ER ist in jedem seiner Schöpfungen!
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| Catja |
Geschrieben: 31.05.2008, 21:45
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![]() Gruppe: Mitglieder Beiträge: 73 Mitglieds-Nr.: 256 Mitglied seit: 12.03.2007 |
Hallo Johannes,
wo liegt denn der Klärungsbedarf? Grüßle -------------------- Die Zunahme an Mitgliedern ist nicht mit geistlichem Wachstum gleichzusetzen. Friedhöfe wachsen auch zahlenmäßig. Wenn wir 100 Leute ohne Liebe haben und dann auf 200 ohne Liebe anwachsen, dann haben wir uns lediglich vermehrt. (Juan Carlos Ortiz)
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| FMK |
Geschrieben: 03.06.2008, 14:27
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Gruppe: Stillgelegte/Gelöschte Konten Beiträge: 364 Mitglieds-Nr.: 255 Mitglied seit: 25.02.2007 |
Ich verscuhe mich darin zu trainieren, diese beiden Dinge zu verbinden:
* Ruhen von den eigenen Werken. * Tun der von Gott vorbereiteten Werke. Also im zweiten Fall versuche ich täglich fleißig zu sein. Im ersten Fall versuche ich meinen Drang, etwas auf die Beine zu stellen, zu kreuzigen. Es ist so anders, was dabei heraus kommt. Kein Bedarf, sich irgendwie zu präsentieren, oder für einen Zeck zu werben. Kein Bedarf für ermüdende Planungen. Keine Empfindlichkeit für Leistungsdruck "Für den Herrn". Dafür habe ich nur noch ein müdes Lächeln. Dafür aber Mut, um in Situationen das Bekenntnis für Jesus auszusprechen. Oder auch nur aufrichtig zu leben. Oder meiner Familie beizustehen. Oder auch nicht nachzulassen darin, die Bibel zu lesen. Frieden und Freude ist die bestimmtende Gemütsregung. -------------------- Das Reich der Himmel gleicht einem Senfkorn.
Bearers of the Light |
| Johannes |
Geschrieben: 03.06.2008, 23:26
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![]() Gruppe: Mitglieder Beiträge: 67 Mitglieds-Nr.: 209 Mitglied seit: 07.03.2006 |
Mein lieber Frank, schon im Ansatzt Deines Schreibens, verspüre ich viel leistungsorientiertes Denken und Handeln. Und der, der mich kennt weiß, auch ich habe viele Jahre so gedacht! Heute hat sich meine Einstellung gravierend geändert! Ich bin überzeugt, dass uns die fehlende Demut vor Gott nicht dort hin bringt, worauf wir hoffen! Glaubengemeinschaften (Klöster, Quäker, etc.) in vielen Jahrhunderten, haben sich auf die Spur dieses Geheimnisses begeben, "warum wir uns nicht in Gottes Nähe fühlen?" Sie haben ihre Antworten gefunden und aufgrund einer einzigen Eigenschaft und ich behaupte, gerade als Kind unserer heutigen Zeit, fehlt uns genau diese eine bestimmte Eigenschaft, Demut!!! Ich erinnere mich nicht, diesen Begriff in irgendeiner Form, in irgendeinem Forum gelesen zu haben!!! Vielleicht wäre dies ja mal eine interessante Forumsfrage: " Warum fehlt uns jegliche Demut?" Liebe Grüße Johannes -------------------- Wer nicht bereit ist Toleranz, Respekt und die Bereitschaft zur Demut vor seinem Gegenüber zu bezeugen, tut dies auch nicht vor unserem lebendigen Gott, denn ER ist in jedem seiner Schöpfungen!
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| Charly-l |
Geschrieben: 04.06.2008, 00:39
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![]() Gruppe: Administratoren Beiträge: 688 Mitglieds-Nr.: 241 Mitglied seit: 14.11.2006 |
Hallo Johannes,
evtl. solltest du Demut nach deinem Verständnis einfach mal definieren. Denn ich befürchte, schon an der unterschiedlichen Auffassung über diesen Begriff kann die unterschiedliche Einstellung dazu liegen. So sehr ich mich auch bemühe, ich kann in dem, wo du Leistungsorientierung liest, solche nicht so klar erkennen. Nach meiner Auffassung sollte der Begriff, der den Kern unserer Beziehung zu Gott beschreibt, Liebe sein und nicht Demut. Was aber ist das für eine Liebe, die nicht danach verlangt den Geliebten besser kennenzulernen, ihm gefallen zu wollen, ihn zu umwerben? Was ist das für eine Liebe, die sich selbst genügt und nicht den Geliebten zu erforschen sucht? Und warum sind dann Liebende Leistungsorientiert, wenn sie das tun? Gruß, Charly -------------------- Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ
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