Hauskirchen-Forum
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| Stephan Zöllner |
Geschrieben: 19.05.2010, 06:27
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Gruppe: Mitglieder Beiträge: 33 Mitglieds-Nr.: 381 Mitglied seit: 12.05.2010 |
Hallo Charly,
ich bin erstaunt über was für Dinge sich die Leute anscheinend den Kopf zerbrechen, denn keine dieser Fragen hat mich jemals betroffen. Bei mir war es sogar eher umgekehrt, denn die Antworten waren auch auf andere Fragen immer da weil wir Jesus gefragt haben wenn etwas unklar war ... Ich behaupte ganz radikal: Wenn Jemand an diesen Fragen länger als eine Woche herumkauen muß oder sich gar ganz davon abhalten läßt ist er NICHT dazu berufen oder bereit weil noch das Grundsätzliche fehlt! Weil das entscheidende Umdenken noch nicht stattgefunden hat! Wenn Jesus der ununstrittene! Mittelpunkt in meinem Leben ist dann ergeben sich die Antworten aus meiner Beziehung zu IHM und vor allem dadurch, dass ER mich verändert und mein Leben stimmig macht. Dann ist die Gemeinschaft mit den Heiligen eine unvermeidbare Selbstverständlichkeit incl. der Tatsache, dass auch in meinem Haus der Raum dafür vorhanden ist! Alles andere ist künstlich gemacht und nicht natürlich geistlich gewachsen! -------------------- maranatha Stephan Zöllner
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| Charly-l |
Geschrieben: 19.05.2010, 12:50
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![]() Gruppe: Administratoren Beiträge: 688 Mitglieds-Nr.: 241 Mitglied seit: 14.11.2006 |
Hallo Stephan,
es ist eben nicht jeder so radikal in seinem Denken. Du hast schon recht damit, dass solche Probleme auch darauf hinweisen können, dass wichtige Denkprozesse noch nicht gelaufen sind. Ich finde es wichtig Christen Mut zu machen auzuprobieren, ob ihre Frömmigkeit wirklich an Häusern und Formen hängt. -------------------- Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ
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| Stephan Zöllner |
Geschrieben: 19.05.2010, 16:30
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Gruppe: Mitglieder Beiträge: 33 Mitglieds-Nr.: 381 Mitglied seit: 12.05.2010 |
Hi Charly,
wer nicht so radikal ist ist möglicherweise noch viel zu weit von Christus entfernt falls er sich überhaupt auf IHN zubewegt. Jesus selbst ist da keine Kompromisse eingegangen sondern hat das zentrale Umdenken als Mindest-Basis vorausgesetzt. Ohne radikales Umdenken ist keine echte Nachfolge möglich und ohne echte Nachfolge gibt es keine geistliche Leiterschaft! Es bleibt allenfalls fromm, sozial oder poltitisch aber es wird ohne dieses radikale Umdenken _n_i_e_m_a_l_s_ geistlich sein sondern bleibt eine Totgeburt! -------------------- maranatha Stephan Zöllner
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| Charly-l |
Geschrieben: 19.05.2010, 17:28
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![]() Gruppe: Administratoren Beiträge: 688 Mitglieds-Nr.: 241 Mitglied seit: 14.11.2006 |
Ein solches Urteil empfinde ich nicht gerechtfertigt.
Die Art des Denkens ist sehr stark Charakterabhängig. Zudem würde ich es mir nicht erlauben einem Kind unseres Vaters den Glauben abzusprechen, nur weil dieser Christ eher dazu neigt Sicherheit und Struktur in den institutionellen Gemeindeformen zu suchen. Aus eigener Erfahrung weiß ich auch nur zu gut, wie leicht es ist aus der institutionellen Gemeine heraus zu gehen und wie schwer es sein kann diese aus dem eigenen Denken und Erleben heraus zu bekommen. -------------------- Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ
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| Stephan Zöllner |
Geschrieben: 19.05.2010, 18:52
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Gruppe: Mitglieder Beiträge: 33 Mitglieds-Nr.: 381 Mitglied seit: 12.05.2010 |
Ich habe vor ein paar Jahren eine hervorragernde Predigt über Nachfolge gehört:
"Ein Jünger hält nichts fest!" Jemand der etwas anderes als Jesus festhält ist in diesem Zustand, dieser Haltung für das Reich Gottes nicht zu gebrauchen. Das ist die klare GRUND-Aussage Jesu (vergl. Lk 9,57-62; Mt 8,18-22). Das zu mißachten ist höchst töricht und hat grundlegende Folgen (vergl. Mt 25,1-13;) Und bitte verwechsle nicht Geschöpfe mit echten Nachfolgern oder Lippenbekenntnisse mit sichtbarer Charakterveränderung. Wie will ein Leiter (in dem Fall Hirte & Lehrer) in die Nachfolge zu JESUS führen wenn er sie selbst noch nichteinmal sicher angetreten hat sondern noch in falschen Strukturen denkt und immer noch falsche Prioritäten setzt? Ich kann maximal so weit führen wie ich selbst gekommen bin. Das ist auch der Grund warum die Bibel an Leiter so deutliche und klare Ansprüche stellt und auch stellen muß (vergl. 1.Petr 2,25; 1Tim 3,1-7; 1Tit 1,5-9;). Ich folge hier der Bibel und nicht frommen oder kirchlichen Traditionen. An dieser Forderung kommen wir NIEMALS vorbei wenn wir wirklich Reich Gottes bauen wollen und nicht bloß einen erneuten "Etikettenschwindel" begehen wollen! Ob Jemand sicher in der Nachfolge steht muss sichtbar sein und zwar sowohl in Lehre als auch im Leben und ebenso in seinem klaren geheiligten und schriftgemäßen Charakter. Du kannst Doch nicht ein Baby im Glauben eine Leiterschaft anvertrauen ohne Dich eindeutig des systematischen Mißbrauchs schuldig zu machen! Aber mir scheint es so als ob weder das notwendige Umdenken (egal wir schwer dieser Weg ist!) noch die Reife in Christus es wert zu sein scheint daran zu arbeiten udn darauf zu warten bevor man sich meint als Leiter engagieren zu müssen. Echte Leiterschaft und Autorität entstehen nicht durch ein "AMT" sondern der Dinest oder Auftrag eines echten Nachfolgers wird einfach dadurch erkannt, daß er getan und gelebt wird. Lieber Charly - gerade Du als Lebensberater solltest diese ganzen Faktoren hinreichend kennen ohne Dich von frommen und falschen Festlegungen gefangen nehmen zu lassen! Jesus und die Apostel haben sehr klar und eindeutig auf typische Muster reagiert und damit den Charakter der Menschen offenbart (vergl. Apg 8,18-23; Joh 3,9-12; Mt 23,13-36;). Wer das nicht kann oder nicht aussprechen will blockiert jede geistliche Urteilsfähigkeit. Wer es nicht tut - wie die Schift sagt - der kann kaum über eine (vergleichbare und notwendige) geistliche Autorität verfügen! Ich kann es nicht verstehen, daß Du das alles nicht weißt, denn die Texte die ich zitiert habe sind allesamt klare Grundaussagen - zum Teil sogar von jesus selbst und direkt. Außerdem sind sie vollkommen logisch und schlüssig ... und solten das durch Deinen Bildungs-Hintergrund auch für Dich sein. Mein Fazit: HausKIRCHE ist meist doch wieder nur Kirche und es mangelt ihr noch immer an den wesentlichen und alles entscheidenden Unterschieden zu den Kirchen aus denen sich das entwickelt hat ... Es hat sich also seit Beginn des Beobachtungs-Zeitraumes nicht wirklich etwas geändert. ps Jetzt verstehe ich auch wieder besser warum Jesus uns nicht erlaubt hat Werbung zu machen - es muß geistlich wachsen und nicht von Menschen angeschoben werden! -------------------- maranatha Stephan Zöllner
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| Charly-l |
Geschrieben: 19.05.2010, 20:18
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![]() Gruppe: Administratoren Beiträge: 688 Mitglieds-Nr.: 241 Mitglied seit: 14.11.2006 |
Du kannst beruhigt sein, ich kenne die Texte
Wenn du dich bei uns umschaust, wirst du schnell merken, dass wir auch keine Hauskirche befürworten. Eigentlich sind wir aus ganz ähnlichen Gründen auch schon von Hausgemeinden abgerückt und favorisieren "einfache Gemeinde" / Simple Church". Alle Jünger Jesu sind in ihrem Wachstum auch abhängig von ihren Lehrern. Lehrer sind eindeutig im NT von Gott eingesetzt. Nun haben wir das Problem dass schon sehr bald falsche Lehren in Bezug auf Gemeindestrukturen im Leib Christi verbreitet wurden und bis heute an diesen festgehalten wird. Es wurden wieder Priester eingeführt, übermächtige Bischöfe, etcpp. - das weißt du ja alles. Nun anzunehmen, das jeder "echte und wahrhaftige Jünger Jesu" nun dies alles auch von Anfang an durchblicken muss, wenn er sich als solcher erweisen will, erscheint mir schlicht als geistiger Hochmut. Daher werde ich mir ein solches Aburteilen, wie du es hier gerade machst, nicht gestatten. Vielmehr sehe ich, dass wohl die meisten echten Jünger Jesu in einem Kirchensystem gehalten sind, dass so nie von Jesus gewollt war. Ich stelle aber auch fest, dass die Form des gemeinschaftlichen Lebens, welches nach meiner Überzeugung von Jesus gewollt war, auch nicht einfach so zu leben ist und voller Herausforderungen steckt. Da kann ich schon nachvollziehen, dass so viele den bequemeren Weg der institutionellen Gemeinden wählen. Ich meine also, dass es auch dir gut stehen würde, barmherziger auf deine Glaubensgeschwister zu sehen und auch deine Fehler und Schwächen beachtest. (Eben weil Jesus uns gesagt hat, dass wir uns zunächst mit unseren Balken in unseren Augen beschäftigen sollten, bevor wir Anderen einen Splitter aus ihren Augen ziehen wollen.) -------------------- Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ
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