Hauskirchen-Forum
Hauskirchen - Hausgemeinden - Einfache Kirche - Einfache Gemeinde - Organische Gemeinde - Gemeinschaft der Herzen


Forum Rules Beiträge

Die Beiträge in diesem Forum spiegeln nicht automatisch die Meinung der Betreiber von hauskirchen-forum.de wider. Wir behalten uns vor, Beiträge zu entfernen, die gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen. Möchtest du uns auf einen Beitrag aufmerksam machen, der dir unangemessen erscheint, klicke bitte auf "Report" über dem Beitrag.

  Reply to this topicStart new topicStart Poll

> Einigkeit und Recht und Freiheit
Theo
Geschrieben: 10.07.2010, 12:48
Quote Post





Gruppe: Mitglieder
Beiträge: 135
Mitglieds-Nr.: 346
Mitglied seit: 08.02.2009



Ich mache mir Sorgen um unser Land und ich rufe dazu auf, für unser Land zu beten.

Ich wüßte nicht, wo ich anfangen sollte, zu erklären, was mir dazu auf der Seele liegt.

Einigkeit und Recht und Freiheit - drei Werte die wir uns als Deutsche auf die Fahne geschrieben haben und die gewiss aus Sicht der Bibel als Grundlagen für ein gedeihliches Zusammenleben gelten können. Und dies ist ja das/ein Hauskirchenforum für Deutschland, wenn ich es richtig verstanden habe.

Diese drei Werte stehen unter ständiger Bedrohung.

Gewiss, Gott sei Dank wurde die Wiedervereinigung vor 20 Jahren vollzogen. Es ist ein Vorrecht, dass meine Kinder gar nicht mehr den Todesstreifen zwischen DDR und Bundesrepublik gesehen haben.

Dennoch. Ich behaupte, dass die Einigkeit unseres Volkes von politischen Aktivisten systematisch angegriffen und unterminiert wird.

Die Werte Einigkeit und Recht und Freiheit sind längst einer Staatsdoktrin des Multikulturalismus und der EU System Hörigkeit gewichen, die beide nicht hinterfragt werden dürfen. Wer es dennoch wagt, wird öffentlich medial vernichtet. Folgende Werte werden systematisch unterminiert:

1) Die Identität und der Zusammenhalt der Familie
2) Die Identität der Nation
3) Die Identität der christlichen und jüdischen Religion, die unser Land geprägt hat und
4) Die sexuelle Identität (Gender Mainstreaming)

Wer immer sich für diese Werte einsetzt, setzt sich dem Mobbing durch das politische Establishment aus.

Alle diese Dinge sind gut, weil Gott sie so geschaffen hat, wie die Bibel sagt. Denn sie ordnen das menschliche Zusammenleben und schützen die Grundrechte und gewähren die Bedürfnisse des Einzelnen.

Dabei ist besonders hervorzuheben, dass ein Volk nur dann in Frieden leben kann, wenn das Recht erhalten bleibt. Doch auch dieses wird in kleinen Scheiben zwar, aber immer mehr und immer deutlicher ausgehöhlt.

Zumindest ist in der letzten Woche deutlich geworden, dass nicht nur in Russland Systemkritiker auf seltsame Art und Weise ums Leben kommen, wenn man sich den Tod der bekannten und beliebten Richterin Kirsten Heisig vor Augen führt, der sehr viele Fragen offen lässt.

Einhergehend damit ist ein Schwund von Freiheit. Es gibt gezielte mediale und politische Kampagnen gegen unliebsame Meinungen und Gruppen, welche im Namen der "Politischen Korrektheit" ausgeführt werden. Evangelikale Christen wurden bisher nur vereinzelt zur Zielscheibe dieser Kampagnen - bisher. Aber es ist nicht schwer vorzustellen, wo wir landen werden, wenn wir die Entwicklung der letzten Jahre kontinuierlich fortsetzen.

Ich will gar nicht auf die vielen Punkte eingehen, die sich ergeben, wenn wir das Verhältnis von Deutschland zu Israel beleuchten.

Das Reich Gottes ist nicht von dieser Welt. Dennoch sind gerade Christen in der Verantwortung für ihre Regierung, ihr Volk und ihr Land für Gott einzutreten, damit wir in Frieden leben und wirken können. Denn das ist es, was Gott will. Wir sind das Salz der Erde, das den antichristlichen Zerfallsprozess aufhält.

Möge ein jeder sich prüfen, was seine Rolle dabei ist.

Gebet für unser Land ist aus meiner Sicht das erste, was geboten ist.

Aber darüber hinaus beruft Gott Einzelne, um sich als Apologeten für die Wahrheit einzusetzen, und den Mund zu öffnen, wenn es darum geht, sich für die einzusetzen, die selbst keine Möglichkeit haben, sich zu verteidigen, deren Recht gebrochen wird und für die sich niemand einsetzt. Die Werte, die unveräußerlich sind, weil sie von Gott als natürliches Geburtsrecht jedem Menschen mitgegeben werden, und darum nicht menschlicher Willkür unterworfen sind, müssen stets aufs Neue verteidigt werden, da sie ständig von menschenfeindlichen und antigöttlichen Ideologien bedroht werden, die nach dem Verstand und nach dem Herz der Menschen greifen.

Dazu rufe ich uns auf.
PMEmail Poster
Top
Stephan Zöllner
Geschrieben: 11.07.2010, 09:19
Quote Post





Gruppe: Mitglieder
Beiträge: 33
Mitglieds-Nr.: 381
Mitglied seit: 12.05.2010



---
Und Jesus rief sie zu sich und spricht zu ihnen: Ihr wißt, daß die, welche als Regenten der Nationen gelten, sie beherrschen und ihre Großen Gewalt gegen sie üben[a]. a) Lk 22,25
---

Jesus sagt doch selbst, daß das für die Welt normal ist: Wer Macht hat benutzt sie zu seinem Vorteil auf Kosten von Anderen! Und das ist genau das was wir auch in unserem Staat zunehmend erleben. Selbst eine Revolution wird daran keineswegs etwas verändern können weil der ungeeiligte Mensch nun mal so "funktioniert"!

Viel schlimmer finde ich daß das in den Kirchen und Gemeinden nicht anders ist obwohl Jesus sagt, daß es bei SEINEN Nachfolgen nicht so IST:

---
43 So aber ist es nicht unter euch; sondern wer unter euch groß werden will, soll euer Diener sein[a]; a) Kap. 9,35; Lk 22,26
44 und wer von euch der Erste sein will, soll aller Sklave sein[a]. a) Kap. 9,35; Lk 22,26
45 Denn auch der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele[a]. a) Kap. 14,24
---

maranatha Stephan


--------------------
maranatha Stephan Zöllner
PMEmail PosterUsers Website
Top
Theo
Geschrieben: 11.07.2010, 16:26
Quote Post





Gruppe: Mitglieder
Beiträge: 135
Mitglieds-Nr.: 346
Mitglied seit: 08.02.2009



Stephan, ich kann gut nachvollziehen, was Du sagst.

Aber wie mir scheint, hast Du unser Land aufgegeben. Ich habe diesen Schritt für mich noch nicht vollzogen.

Denn wenn jeder Christ das täte, so gäbe es wohl nur barbarische Gesellschaften, so wie es der Fall sein wird, wenn die große Trübsal in Abwesenheit der Christenheit über diesen Erdball kommt.

Wir sind das Licht der Welt. In anderen Worten ohne uns herrscht nur Dunkelheit.
Wir sind das Salz der Erde. In anderen Worten ohne uns verfällt die Welt ohne Konservierungswirkung des Salzes.

Definitiv wird es der Christenheit nicht gelingen, das Schicksal der Welt zu wenden. das schafft nur Jesus (siehe Thread über das Millenium) bei seiner Widerkunft. Aber dennoch haben die Christen in diesem Zeitalter die Berufung, den Zerfall zu bremsen. Immerhin! Zwar ist das eine recht bescheidene Berufung und sicherlich nichts für geltungsbedürftige Menschen. Aber es konnte auch schon viel Gutes erreicht werden.

Ja - die Reiche sind getrennt, das Himmelreich und die Reiche dieser Welt. Aber sie sind nicht ohne Wechselwirkung. Das Reich Gottes gewährt die Licht- und Salzwirkung während das Menschenreich Frieden und Sicherheit gewähren soll, auch für Christen.

Insoweit wäre es denkbar, mit vereinten Gebetskräften das Böse noch eine Weile in Schach zu halten. Es wäre gut gewesen, die Christen Deutschlands wären vor 70 Jahren diesbezüglich wacher gewesen.

Und ja - es ist schlimm, dass die Machtausübung auch in der Gemeinde existiert. Doch wie wir wissen, wird die Gemeinde sich auftrennen in die heilige Gemeinde (die entrückt wird) und die Hurengemeinde, die mit den Mächtigen gemeinsame Sache macht und die schlimmste Feindin der Heiligen (der Trübsal) sein wird.

Sollen wir von den 10 Jungfrauen auf ein Verhältnis von 50/50 schließen?

Wir wissen es nicht. Ich weiß so vieles auch nicht.

Nur sehe ich, was derzeit passiert und es ist mir nicht egal. Ich finde es ungerecht und falsch und ich bete darum dafür und öffne den Mund, wo es mir möglich ist.
PMEmail Poster
Top
Stephan Zöllner
Geschrieben: 12.07.2010, 11:44
Quote Post





Gruppe: Mitglieder
Beiträge: 33
Mitglieds-Nr.: 381
Mitglied seit: 12.05.2010



Die Gesellschaft als Ganzes habe ich ebenso aufgegeben wie Jesus weiß, daß nur ein (winziger) Bruchteil der Christen IHM ernsthaft nachfolgen.

Wenn Du mal meinen Beruf anschaust und siehst mit wem ich arbeite habe ich evtl. die gesellschaft als solche längst aufgegeben arbeite aber sehr konkret mit Einzelnen.

Wir werden die Grundlagen des Kapitalismus und Egoismus, den sich unsere Gesellschaft gegeben hat niemals ändern können selbst wenn wir Jeden bekehren könnten, der uns lange genug zuhört ...

maranatha Stephan


--------------------
maranatha Stephan Zöllner
PMEmail PosterUsers Website
Top
Theo
Geschrieben: 13.07.2010, 14:52
Quote Post





Gruppe: Mitglieder
Beiträge: 135
Mitglieds-Nr.: 346
Mitglied seit: 08.02.2009



Daniel hätte im Babylonischen Reich oder Nehemia im persischen Reich ebenso reden können wie Du.

Diese Reiche waren keinen Deut besser. Auch war damals schon durch Daniel prophetisch klar, dass diese Reiche dem Untergang geweiht sind. Aber warum wohl hatte Daniel diese Visionen? Weil es ihm nicht egal war. Warum konnte Nehemia den Auftrag zum Bau der Mauer Jerusalems bekommen? Weil es ihm nicht egal war.

Gott konnte sie mächtig als Zeugnis und zum Segen gebrauchen. Und die betreffenden Könige waren Teil des Plans.

Aber ich will den Hund nicht zum Jagen tragen.

Was die Gemeinde betrifft, sollte man nicht vergessen, dass jeder Jesusnachfolger von ihm gerichtet wird und nicht von uns. Ich jedenfalls traue mir nicht zu aufgrund des Augenscheins zu urteilen, wer ein treuer Knecht war und wer nicht, wer eine schläfrige Jungfrau ist und wer nicht. Obschon die Botschaft, dass es auch untreue Knechte und schläftige Jungfrauen gibt, allgemein gilt und auch verkündet werden muss.
PMEmail Poster
Top
Theo
Geschrieben: 13.07.2010, 14:54
Quote Post





Gruppe: Mitglieder
Beiträge: 135
Mitglieds-Nr.: 346
Mitglied seit: 08.02.2009



Und über die Winzigkeit des Bruchteils derer, die Jesus wirklich nachfolgen, scheinst Du mehr zu wissen als ich.

Bei den Jungfrauen waren es immerhin 50%. Das ist nicht gerade so winzig.
PMEmail Poster
Top
Stephan Zöllner
Geschrieben: 13.07.2010, 17:53
Quote Post





Gruppe: Mitglieder
Beiträge: 33
Mitglieds-Nr.: 381
Mitglied seit: 12.05.2010



Ist das die Kernaussage des Gleichnisses?
Kannst Du aus dieser Angabe der "5 von 10" im Gleichnis ableiten, daß die Hälfte der Leute, die sich Christen nennen auch erlöst werden?

Ist es nicht viel mehr so, daß Jesus in der Praxis - schon damals - sehr wenige aufrichtige Nachfolger hatte. Reale Zahlen aus der Zeit Jesu sind z.B. in Apg 2,41; wo 3000 Seelen hinzugetan wurden. Wieviel Prozent sind das?
Auf welche Gesamtzahl soll ich das beziehen?
Auf die Juden oder das ganze Römische Reich?
...
Habe mal versucht ein paaar grobe statistische Daten zu finden:
Das römische Reich dürfte zur Zeit Jesu und der Apostel ca. 30 Millionen Einwohner gehabt haben.
3000 von 30 000 000 sind gerade mal 0,01%
Selbst wenn wir weitere Bekehrungen berücksichtigen und ca. 6000 bekehrte Juden aus der römischen Diaspora und Jerusalem annehmen kommen wir nur auf 0,02%

Wenn wir dabei 1% Juden im röm. Reich ansetzen kommen wir auf 1-2% echter und aufrichtiger Nachfolger während der größten Erweckung (Pfingsten)!

Das sind historisch und von der Bibel her belegbare Fakten.

Das ist weit entfernt von den 50% von denen Jesus im Gleichnis garnicht geredet hat, denn die Quintessenz des Gelichnisses ist:
"So wacht nun! Denn ihr wißt weder den Tag noch die Stunde!"
und nicht: "Darum sorgt dafür, daß ihr zur erlösten Hälfte gehört!"

Nicht umsonst spricht Jesus von "der kleinen Herde" oder fordert die wenigen Aufrichtigen in der Offenbarung auf "gehe aus von Ihr mein Volk, damit ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Sünden!"

Auch in Laodicea, der Vorstufe (der abfallenden Gemeinde) zur Hure Babylon, ist Jesus bereits außerhalb der Gemeinde und muß von Außen anklopfen ...

Die "unzählbare Schar" der Erlösten entsteht erst durch das "Integral" über die Zeit!

Alles was auch nur ansatzweise in Richtung der 50% das Gleichnis versucht zu interpretieren geht massiv an dem was Jesus gesagt und gemeint hat vorbei.

Gleichnisse und Parabeln zu interpretieren lernt man eigentlich in der Schule aber - und genau das ist eine der Aussagen des Gleichnisses - viele Christen sind zu gedankenlos das selbsverständlich erlernten (z.B. zuverlässige Interpretations-Methoden) auf ihren Glauben anzuwenden.

maranatha Stephan

Der Beitrag wurde bearbeitet von Stephan Zöllner am 13.07.2010, 17:55


--------------------
maranatha Stephan Zöllner
PMEmail PosterUsers Website
Top
Hans-Otto Heck
Geschrieben: 17.07.2010, 09:44
Quote Post





Gruppe: Mitglieder
Beiträge: 173
Mitglieds-Nr.: 166
Mitglied seit: 07.01.2005



QUOTE
Gleichnisse und Parabeln zu interpretieren lernt man eigentlich in der Schule aber - und genau das ist eine der Aussagen des Gleichnisses - viele Christen sind zu gedankenlos das selbstverständlich erlernten (z.B. zuverlässige Interpretations-Methoden) auf ihren Glauben anzuwenden.


Meiner Meinung nach, gibt keine zuverlässigen Interpretations-Methoden (aufgrund menschlichem Ermessen, Intelligenz, Rationalität etc.) z.B. das Wort auszulegen. Es geht nur über Offenbarung, und diese in der Begegnung mit Gott.

Wie könnten wir z.B. mit zuverlässigen Methoden, das Geheimnis des Kreuzes erklären?

Es ist Offenbarung und im Laufe eines Lebens kann diese Offenbarung sich vertiefen und zur Wahrheit führen oder auch nicht.

Das Gesetz predigen ist einfach, die Predigt vom Kreuz ist schon etwas verzwickter.

Versetzen wir uns doch mal gedanklich nach Golgatha.

Hier wurde das Beste vom vermeintlich guten getötet.

Mit dem vermeintlich guten, meine ich das Bewußtsein der Menschen, die dort schrieen kreuzigt IHN.

Die Pharisäer und die Menschen dort, meinten Gott einen Gefallen zu tun, sie waren überzeugt von ihrem „gutsein“

Jesus am Kreuz war ohne Sünde, bis zu der Minute wo Gott IHN zur Sünde machte.

Hier schließt sich der Kreis vom Baum der Erkenntnis bis zur Erlösung dessen was wir mit der Frucht des Baumes erworben haben, nämlich dieses selbstgemachte, aus eigener Interpretation heraus entstande „gutsein meiner selbst“.

Wir Menschen werden von einem falschen „gutsein“ getäuscht, wie die Menschen damals die den Tod Jesu wollten.

Grundsätzlich tragen wir das von Gott zugesagte: und es ist sehr gut, in uns!

Das Problem für uns ist dieses falsche „gutsein“.

Aber anscheinend müssen wir dieses Spannungsverhältnis (Sünde) bis zu einem gewissen Grad, zwischen dem wahren gutsein und dem falschen gutsein, bis zur Hochtzeit bzw. seiner Wiederkunft „aushalten“.

PMEmail Poster
Top
Theo
Geschrieben: 17.07.2010, 14:24
Quote Post





Gruppe: Mitglieder
Beiträge: 135
Mitglieds-Nr.: 346
Mitglied seit: 08.02.2009



@Stephan

immer locker bleiben! 50% der Christen werden entrückt ist keine Lehre von mir.

Meine Aussage bleibt weiterhin bestehen und wahr: "Bei den Jungfrauen waren es 50%." Das wirst Du wohl kaum bestreiten.

Darüber, warum Jesus das 50/50 Verhältnis wählte, können wir wohl nur spekulieren, da er selbst es nicht erklärt.

Jedoch hast Du die Winzigkeit Deines Anteils aller Christen, die angeblich nur gerettet werden sollen, nicht begründet. Du hast nur nichtchristliche Bezugsgrößen genommen (die jüdische Gemeinschaft, das römische Reich).

Außerdem war das nur eine kleine Nebendiskussion. Es gibt hier eben auch andere Mitdenker, wenn's recht ist.
PMEmail Poster
Top
Theo
Geschrieben: 17.07.2010, 14:31
Quote Post





Gruppe: Mitglieder
Beiträge: 135
Mitglieds-Nr.: 346
Mitglied seit: 08.02.2009



Um wieder auf das Hauptthema zurück zu kommen:

Wie sehen Szenarien für die Zukunft unseres Landes und unserer Gesellschaft eigentlich aus?

Im Moment tritt ja ein Politiker nach dem anderen zurück.
Was braut sich da zusammen?
Wie ist aus Sicht der Gemeinde darauf zu reagieren?
Wie können wir vorbereitet sein?

Ein Bekannter von mir hat einen Bauernhof gekauft und eine Kommunität mit Selbstversorgung gegründet. Vor 15 Jahren.

Man kann darüber lächeln. Ich finde das auch nicht zwangsläufig.

Ich finde es nur etwas Seltsam, dass die Gemeinde zum Thema Gesellschaftsentwicklung allzu wenig zu sagen hat, wie mir scheint. Wenigstens allzuwenig, was ich überzeugend finde.
PMEmail Poster
Top
Hans-Otto Heck
Geschrieben: 17.07.2010, 16:08
Quote Post





Gruppe: Mitglieder
Beiträge: 173
Mitglieds-Nr.: 166
Mitglied seit: 07.01.2005



Die Botschaft vom Kreuz ist politisch hoch brisant.

Gerechtigkeit, Friede und Freiheit werden hier deutlich, bzw. unsere Unfähigkeit diese umzusetzen.

Wir in unseren Gemeinden wollen Jesus eher anbeten und eine gute Zeit haben, als im nachzufolgen und für Gerechtigkeit und Freiheit eintreten.

Hier fasse ich mich hier selbst an der Nase.

PMEmail Poster
Top
Theo
Geschrieben: 19.07.2010, 14:01
Quote Post





Gruppe: Mitglieder
Beiträge: 135
Mitglieds-Nr.: 346
Mitglied seit: 08.02.2009



QUOTE (Hans-Otto Heck @ 17.07.2010, 16:08)
Wir in unseren Gemeinden wollen Jesus eher anbeten und eine gute Zeit haben, als im nachzufolgen und für Gerechtigkeit und Freiheit eintreten.

Dies empfinde ich auch so, und es macht mich traurig.

Ich bin bereit anzuerkennen, dass nicht von jedem Christen verlangt werden kann, sich in dem Maß für die Gerechtigkeit einzusetzen, wie es erforderlich ist, um einen Einfluss auf die Gesellschaft zu haben. Denn dieses setzt ein hohes Maß der Bereitschaft zur Selbstverleugnung voraus.

Aber es kann auch nicht sein, dass Gott es von keinem Christen verlangt.

QUOTE
11 Rette die, die zum Tode geschleppt werden; und die zur Schlachtung hinwanken, o halte sie zurück!
12 Wenn du sagst: Siehe, wir wußten nichts davon! - ist es nicht so: der die Herzen prüft, er merkt es, und der auf deine Seele achthat, er weiß es? Er vergilt dem Menschen nach seinem Tun.
(Spr 24, 11-12, Elberfelder 1985)


Dies betrifft keine fernen Länder und Zeiten, sondern die Bundesrepublik Deutschland zum heutigen Tag.

Wer sich der Verantwortung entzieht, obwohl Gott es ihm auf das Herz gelegt hat, kann sich Gottes prüfendem Blick nicht entziehen.

Warum nur haben wir so viele Christen in diesem Land? Warum aber sehe ich so wenige, wenn ich im Spiegel Forum beispielsweise diskutieren? Es gibt ein paar wackere Streiter und Apologeten, stark im Herrn, aber wenige.

Dort werden Christen regelmäßig als geisteskrank und gefährlich für die Gesellschaft bezeichnet, nur um Euch einmal eine Kostprobe zu geben.

Dennoch werden gerade in der öffentlichen Diskussion alle Werte zerstört, die die Grundlage unserer Gesellschaft bilden. Das betrifft in schlimmerem Maß sogar unsere Kinder als uns selbst. Warum bloß halten wir nicht dagegen? Die Wahrheit ist auf unserer Seite, die besseren Argumente sind auf unserer Seite. Gott ist auf unserer Seite. Was wollen wir mehr?

Warum haben die Christen das Nazireich zugelassen? Eine Frage, die wir nicht beantworten können. Ich hoffe nur, dass künftige Generationen nicht ebensolche Fragen über uns stellen werden.
PMEmail Poster
Top
Hans-Otto Heck
Geschrieben: 20.07.2010, 06:02
Quote Post





Gruppe: Mitglieder
Beiträge: 173
Mitglieds-Nr.: 166
Mitglied seit: 07.01.2005



Ja!
PMEmail Poster
Top

Topic Options Reply to this topicStart new topicStart Poll

 



[ Script Execution time: 0.0404 ]   [ 11 queries used ]   [ GZIP aktiviert ]